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  • António Fernandes

10 Qualitätskiller am Arbeitsplatz

Aktualisiert: Aug 25





Analysen haben ergeben, dass für die Mehrzahl der Qualitätsprobleme und Fehler, das persönliche Verhalten von Mitarbeitern am Arbeitsplatz die Ursache ist!



Warum entstehen diese Fehler?

Wegen der sogenannten “Qualitätskiller“

Qualitätskiller sind negative Einstellungen/Verhaltensweisen

1. Selbstgefälligkeit

Qualitätskiller: Das war immer i.O. wird auch jetzt i.O. sein! Ich habe den Vorgang schon 1000 Mal geprüft!

Verfahren Sie immer nach Arbeits-/Prüfanweisung.

Nie aufgrund der Erinnerung arbeiten. Seien Sie sich immer einer schädlichen Selbstgefälligkeit bewusst.

2. Ablenkung

Qualitätskiller: Unterbrechungen durch Telefonanrufe, Pausen oder persönliche Tagesprobleme!

Immer die Tätigkeit beenden. Dokumentieren oder kennzeichnen der unfertigen Arbeit. Wenn Sie zurückkommen oder weitermachen, die letztgemachten Tätigkeiten nochmals doppelt prüfen.

3. Ermüdung

Unterscheidung bei Entscheidung: Die Unterscheidung macht den Unterschied! Wir leben in einer Zeit permanenter Entscheidungen. Entscheidungen strapazieren -und damit ermüden- das Gehirn mehr als irgendetwas sonst. Lassen Sie alles, was nicht von Bedeutung ist, unentschieden. D.h.: Entscheiden Sie erst, was wichtig ist und darum kümmern Sie sich weiter. Und vergessen Sie den Rest.

Vergessen: Wir haben vergessen zu vergessen. Das Internet vergisst nie und wir wohl auch nicht mehr. Das Vergessen unwesentlicher -oder nicht positiv förderlicher- Situationen, Ereignisse, Eindrücke und Gefühle ist enorm erleichternd, weil es Raum schafft Neues zu Begreifen. „Nur wer leere Hände hat, kann Neues begreifen“!

Wirken statt Handeln:

Wir sind ununterbrochen aktiv und Hetzen von einer Handlung zur nächsten. Keine Pausen, keine Muße, keine Zeit zu Reflektieren. Wir haben vergessen zu wirken, statt zu handeln.

4. Gewohnheiten

Gewohnheiten sind natürlich: Unser Gehirn könnte nicht arbeiten, wenn nicht ein Großteil der Leistungen des Gehirns durch Gewohnheiten „automatisch“ erbracht würden. Es lohnt sich aber, manchmal den Autopiloten abzuschalten und bewusst auf das Geschehen zu blicken. Damit die Dominanz des Unbewussten klar wird: ca. 11 Mio. Bit / Sek. Werden sinnlich verarbeitet im Menschen, davon nur ca. VIERZIG Bit bewusst (siehe auch: https://austria-forum.org/af/Sparkling_Science/Aufsatzsammlung/Bewusstseinsforschung).

Ändern ist schwierig: Weil das Gehirn so genial im Automodus arbeitet, ist das Ändern von Gewohnheiten so schwierig. Wie schwierig das ist, weiß jeder, der versucht hat alte Gewohnheiten zu ändern. Umso schwieriger, wenn diese mit dem Belohnungssystem verknüpft sind (Sucht). Wie es trotzdem gelingen kann? Zunächst ist die Reflektion des Verhaltens und der Gewohnheit wichtig. Dann erfolgt eine Umwertung im Wertesystem, das die Gewohnheit auslöst. Wenn neue Werte angesprochen werden, ist auch neues Verhalten möglich. Das Gute in der alten Gewohnheit soll anerkannt werden, damit eine endgültige Loslösung stattfinden kann.

5. Druck und Stress

Was ist Stress?

Stress ist eine Reaktion des Körpers, die uns Menschen ermöglicht, mit körperlichen und psychischen Belastungen umzugehen. Wird eine Situation oder eine Person vom Gehirn als stressig bewertet, dann werden vermehrt Adrenalin und Cortisol (so genannte Stresshormone) ausgeschüttet.

Chronischer Stress versetzt den Körper in einen dauerhaften Aktivierungszustand, der zu Erschöpfung führt. Dauerhaft Gestresste haben ein höheres Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Innere Anspannung und Konzentrationsschwierigkeiten sind erste psychische Folgen von Stress.


Stress bedeutet Druck und Anspannung – ist der Druck zu groß, explodiert der Kessel, oder aber der Körper wird auf die Dauer krank. Denn Stress kostet Energie, fehlt diese, ist der Körper anfälliger für Krankheiten.

6. Fehlende Zusammenarbeit

Unkooperatives Verhalten unter Mitarbeitern kann die Geschwindigkeit, Effizienz und Agilität in einem Unternehmen stark limitieren.

Gute Kommunikation auf kollegialer Ebene reicht nicht, um unbefriedigende Zusammenarbeit zu adressieren und zu ändern. Um neue und effektivere Wege zu finden, sollten Sie einige Ihrer Gewohnheiten und Überzeugungen im Umgang mit den Kollegen überdenken.

Viele kleine Verbesserungen führen zu einer großen Verbesserung

Wenn man sich vorstellt, wie oft unkooperatives Verhalten in einem Unternehmen Fortschritt verhindert und durch die Mehrarbeit anderer Kollegen kompensiert wird, dann wird deutlich, welches Potential in dieser neuen Vorgehensweise steckt. Während Ihrer Phase des Erlernens können Ihre Vorgesetzten theoretisch außen vor bleiben, denn sie profitieren automatisch durch die verbesserten Ergebnisse, die Sie und Ihr Team erzielen. Sie können Ihre Führungskraft beim Erlernen der neuen Vorgehensweise aber auch miteinbeziehen – dann wird sie die Verbesserung schneller bemerken und Sie sichern sich wertvolle Unterstützung für sich und Ihr Team.


7. Fehlende Hilfsmittel

8. Fehlendes Selbstbewusstsein

9. Fehlendes Bewusstsein

10. Fehlendes Fachwissen


Was kann jeder einzelne Mitarbeiter tun, um diese persönliche Fehler zu vermeiden?

Darauf achten, dass diese „Qualitätskiller“ seine tägliche Arbeit nicht negativ beeinflussen!

Nutzt die aktuelle Zeit um in Euren Unternehmen die Qualitätskiller zu ermitteln.

Beginnt die schon längst überfälligen Aufgaben voranzutreiben!

Wir helfen Euch dabei.

Bleiben Sie und Ihr Geschäft weiterhin gesund!

Ihre TSM-Berater

Mehr Informationen finden Sie auf: www.tsm.services

Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf: www.quality.at

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